Einweihung der neuen Vereinsräume - Verein Kinder- und Jugendhilfe Frankfurt am Main e.V.

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Einweihung der neuen Vereinsräume

Nach 23 Jahren in den alten Vereinsräumen in Frankfurt-Nied ist der Verein Kinder- und Jugendhilfe im August 2012 nach Frankfurt-Griesheim gezogen. Am 01.11.2012 hatten unsere Kooperationspartner die Gelegenheit, unsere neuen Büro- und Werkstatträume zu besichtigen und sich  über unsere Arbeit zu informieren. Nach einem Sektempfang in der Werkstatt hielten unsere Geschäftsführerin Carola Kubetz und unsere Vorstandssprecherin Birgit Mößinger eine kurze Ansprache.
Danach konnten die Büroräume besichtigt werden, wobei unser langjähriger Vorstandsvorsitzender Herr Möller, Jugendrichter a. D., uns mit einem Gedicht überraschte:

Kinder-Jugendhilf-Verein,
Mainzer Landstraß‘, Frankfurt/Main.
Dieses ist die Neu-Adresse,
näher hin zu „Frankfurt-Messe“,
doch ansonsten Messe-fern:
Statt Verkaufs- ein Helfer-Stern.

Denn es geht hier nicht um Waren,
um Gewinne einzufahren,
nicht um tolle Angebote
auf der Woge neu‘ster Mode.
Nein, es geht ganz einfach nur
um Verhaltenskorrektur.

Doch so einfach ist das nicht
wie aus Konsumentensicht,
denn es geht um Menschen, junge,
doch mit einem kleinen Sprunge
anbetreffs Sozialverhaltens,
strafbedrohten Tatgestaltens.

Frankfurts Jugendstrafgerichte
schicken solche „Bösewichte“
mit noch nicht so schwerer Last,
dass sie müssten in den Knast.
Einschätzung: dass sie sich wenden
unter diplomierten Händen.

Sie empfängt dann der Verein.
Stichwort: Straf-fern, offen sein.
Hier nun gilt es zu probieren,
Lockerheit zu komm‘nizieren,
altes Denken aufzuweichen,
neue Sichten zu erreichen.

Klappt nicht immer, das ist klar
manches ist nur annäherbar.
Ist das Ganze doch Prozess,
schafft nicht selten dann auch Stress,
dass ein Druckgefühl schnell steigt,
Zustand gar zum Kochen neigt.

Um mehr Klarheit zu bekommen
statt des Meinens, recht verschwommen:
Für die neuen Räume hier
noch ein Helfer, nicht als Zier:
Dies bewährte Instrument,
das den Klimastand erkennt!

Mitarbeiter, Klientel
Gehen dann auch gar nicht fehl,
wenn sie sich zuzeiten fühlen
unter, auf und zwischen Stühlen,
fragend das Gerät ansehen,
Wert ablesen – runterdrehen!

Sagt da wer: Na schön, ganz nett – endlich sind wir nun komplett!?

Mit einem Snack und geselligem Zusammensein, bei dem ein reger Austausch über unsere Arbeit und eine Vertiefung der Zusammenarbeit stattfand, endete unser gelungenes Einweihungsfest.


Artikel: Frankfurter Neue Presse anlässlich unseres Umzugs vom 02.11.2012

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